[vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_single_image image=“12624″ img_size=“large“][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“12625″ img_size=“medium“ title=“Tour d´Energie“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_wp_text title=“Trotz taktisch und kämpferisch bester Leistung mit unbefriedigenden Ergebnis.“]Heute war das erste große Rennen der Saison in Göttingen. Aufgrund einer zu späten Anmeldung und der Startblockvergabe nach Zeitpunkt der Anmeldung und nicht wie gewöhnlich nach Durchschnittsgeschwindigkeit, musste ich mit der Startnummer 2012 im Block F starten.

Dass es damit nicht möglich sein würde eine sehr gute Platzierung zu erzielen, war deshalb im Vorfeld klar.

Nachdem es auf den ersten Kilometern zäh war, mich durch das Feld schwächerer Fahrer zu kämpfen, konnte ich größere Gruppen einholen und hinter mir lassen.

Aufgrund zu weniger gleichwertiger Fahrer dort hinten, musste ich über weite Strecken des Rennens alleine gegen den Wind fahren oder die Führungsarbeit in meinen Gruppen übernehmen.

Zu Gute kam mir dabei, dass ich im Vergleich zur letzten (halben) Saison Fortschritte in den Bergen gemacht habe.

Weiterhin konnte ich meine Stärke in der Abfahrt, die ich in den letzten Wochen sehr optimiert habe, voll ausspielen.

Trotz des etwa 2200 Teilnehmer großen Feldes, ist es für die Zuschauer ein eher seltener Anblick im Amateurradsport, einen Radfahrer auf dem Rahmen sitzend zu sehen.

Knapp 20 Kilometer vor dem Ziel, in einem nun qualitativ besseren Feld, übernahm ich dennoch viel Führungsarbeit. Da in erreichbarer Entfernung ein weiteres größeres Feld war, pushte ich meine Gruppe und meckerte auch zweimal lautstark, dass das Tempo unter Abwesenheit meiner Führungsarbeit verschleppt wurde. Da kam doch mal wieder der ehemalige Fußballtrainer in mir raus.

Etwa 3 Kilometer vor Schluss war das vor uns liegende Feld in greifbarer Nähe, aber aufgrund der Verschleppung des Tempos wohl nicht mehr vor Zieleinfahrt erreichbar gewesen.

Deshalb riskierte ich am letzten kleinen Hügel einen Angriff, in der Hoffnung, in der nachfolgenden kurzen Abfahrt diese Fähigkeit nochmals ausspielen zu können.

Der Plan ging auf.

700 Meter vor dem Ziel, nun direkt in der Stadt Göttingen, konnte ich aufschließen.

Unter ohrenbetäubender Stimmung der, laut Veranstalter, über 10.000 Zuschauer kam es zum finalen Sprint.

Von fast ganz hinten in der etwa 20-köpfigen Gruppe konnte ich mir mit einem phänomenalen Schlusssprint sogar noch den Sieg innerhalb der Gruppe sichern.

Vor allem durch die Taktik, 3 Kilometer vor dem Ende und den gewonnenen Schlusssprint, ist es meines Empfindens nach meine bisher beste Leistung meiner noch jungen Laufbahn. (Beginn August 2018)

Trotz meines guten Auftretens, musste ich mich im Ziel mit Platz 557 zufrieden geben und habe im German Cycling Cup gleich im ersten Rennen ordentlich an Boden verloren.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass ich aus dem Fehler der zu späten Anmeldung lernen muss.

Für die nächsten Rennen im German Cycling Cup am Nürburgring, Leipzig und Köln, habe ich mich deshalb bereits frühzeitig angemeldet.[/vc_wp_text][/vc_column][/vc_row]