Tattoos & Piercings. Für die einen ist es das größte Hobby und die totale Leidenschaft, für die anderen ist es teilweise ein Grauen und trifft auf deren Unverständnis. Ich möchte zu diesem immer mehr zunehmenden Phänomen, vor allem in meiner Generation, keine subjektive Meinung äußern, denn ich denke das liegt im Auge des Betrachters und es ist jedem selbst überlassen, ob er es als schön empfindet oder nicht. Das Ziel dieses Abschnittes ist es jedoch, dieses Thema aus medizinisch-physiologischen Punkten zu betrachten.

Tattoos sind nur oberflächlich, gehen nicht in die tieferen Hautschichten und sind absolut unbedenklich.“

Zumindest denken das die meisten und auf mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen wird nur stark verharmlost oder gar nicht hingewiesen. Tatsächlich beeinflussen diese unsere Gesundheit jedoch enorm. Tattoos wirken sich leider sehr negativ auf unser Lymphgefäßsystem aus. Das Lymphgefäßsystem hat die Funktion, Fremdkörper und Schadstoffe im menschlichen Organismus zu filtern und in den Lymphknoten zu speichern. Des weiteren ist es unverzichtbar, für den Abtransport von Schwellungen, beispielsweise nach Operationen oder Sportverletzungen.
Die Lymphgefäße verlaufen zu großen Teilen sehr oberflächlich kurz unter der Haut entlang, an anderen Stellen des Körpers z.B. Im Bauchraum sind diese auch verstärkt in der Tiefe zu finden.

Beim Tätowieren werden Unmengen an Farbpartikeln in unsere Haut gestochen. Die Lymphgefäße, wie oben bereits erwähnt, verlaufen sehr oberflächlich. Sie wollen um jeden Preis verhindern, dass diese Partikeln in die Blutbahn geraten und werden durch diese aufgenommen. Anschließend werden sie bis zu den nächsten Lymphknoten transportiert und dort für den Rest des Lebens gespeichert. Viele Tätowierte werden dieses Phänomen kennen, dass die Lymphknoten an Achsel oder Leiste nach einer Sitzung anschwellen, sich wie kleine Kirschkerne anfühlen und in manchen Fällen auch etwas weh tun.

Man möchte denken, dass das Lymphsystem seine Arbeit ja hervorragend erfüllt hat und jetzt alles gut ist. Leider wird jedoch ein großer Teil der Kapazität der Lymphknoten verschwendet, der eigentlich für andere Dinge benötigt wird, z.B. Für Schwermetalle aus Impfungen oder Krebszellen. Weiterhin kann es sehr problematisch werden beim Abtransport von Schwellungen nach Verletzungen oder Operationen.

Als Letztes möchte ich darauf hinweisen, dass unsere Haut auch als Atmungsorgan zählt. Die Sauerstoffaufnahme der Haut wird durch Tätowierungen sehr negativ beeinflusst. Aus rein medizinischer Sicht rate ich daher von Tattoos ab. Sollten Sie bereits einige besitzen, dann machen Sie sich aber bitte nicht verrückt! Sich einzureden, dass man jetzt für einige Krankheiten prädestinierter ist, könnte einen negativen Placebo-Effekt zur Folge haben.

Meiden Sie einfach weitere Tätowierungen!

Über Piercings zu berichten liegt mir noch deutlich mehr am Herzen. Dass Tattoos nicht sonderlich förderlich für die Gesundheit sind, das haben wahrscheinlich schon im Vorfeld einige vermutet. Aber warum sich Piercings negativ auf die Gesundheit auswirken sollten, kann sich wahrscheinlich beim besten Willen niemand vorstellen. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die Gefahren, die von Piercings ausgehen noch höher sind, als die von Tattoos.

Vielleicht haben Sie bereits meinen vorherigen Abschnitt zum Thema „Magnetfelder“ gelesen. Ich habe es bewusst in der Reihenfolge vor diesem Thema gesetzt. Dort schrieb ich bereits, dass der Mensch über ein pulsierendes Magnetfeld verfügt, was essentiell für den menschlichen Organismus ist. Leider stören nicht nur Handys, WLAN und Co dieses Magnetfeld, sondern auch Narben und Metall.

Was passiert jetzt aber genau, wenn man sich ein Piercing machen lässt?

Zum einem werden Reflexzonen regelrecht zerstochen. Von großer Bedeutung sind diese vor allem an der Nase und an der Ohrmuschel, hier findet man beispielsweise die gesamte Reflexbahn zur Wirbelsäule. Der viel schlimmere Effekt, wie Sie jetzt vielleicht schon vermuten können, ist die Störung des pulsierenden, elektromagnetischen Feldes (PEMF) im menschlichen Körper. Dieses wird bereits durch kleine Narben, Piercings oder Metallimplantate enorm gestört. In den Zellen um diese Bereiche kommt es zu Spannungsverlusten und Kommunikationsproblemen zwischen/unter den einzelnen Zellen.

Extrem häufig konnte ich in den letzten Jahren die Auswirkungen von Bauchnabelpiercings auf Geschlechts- und Verdauungsorgane beobachten. Hier kommt es zu einer vielfach erhöhten Häufigkeit, von Störungen dieser Organe. Unumstritten spielen natürlich auch andere Faktoren noch eine große Rolle.

Folgen von Piercings im Gesicht können sein:

– Kopfschmerzen/Schwindel
– Migräne
– Tinnitus
– Rückenbeschwerden
– Antriebslosigkeit
– Depressionen
– Gehirntumore

Sollten Sie bereits einige Piercings  besitzen, dann machen Sie sich aber bitte nicht verrückt. Sich einzureden, dass man jetzt für einige Krankheiten prädestinierter ist, könnte einen negativen Placebo-Effekt zur Folge haben. Ich empfehle jedoch diese zeitnah zu entfernen. Wer sich nicht dazu entschließen kann, dem rate ich diese zumindest nachts abzulegen.