Alternativ selbst behandeln

für mehr Gesundheit, Erfolg und Lebensglück
Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf – Themenübersicht

  1. Krankheitsbilder durch falschen Schlaf
  2. Krankheitsbilder durch falschen Schlaf – Erläuterung
  3. Was ist die richtige Schlafdauer?
  4. Regeln für einen gesunden Schlaf
  5. Powernapping, Siesta, Schlüsselschlaf

1. Krankheitsbilder durch falschen Schlaf

1. Herz- Kreislauf- Erkrankungen

2. Orthopädische Erkrankungen

3. Psychische Erkrankungen

4. Schilddrüsenerkrankungen

5. Erkrankungen des Nervensystems

6. Erschöpfungszustände

4. Schilddrüsenerkrankungen

6. Erschöpfungszustände

3. Psychische Erkrankungen

4. Schilddrüsenerkrankungen

2. Krankheitsbilder durch falschen Schlaf – Erläuterung

1. Herz - Kreislauf - Erkrankungen

Sowohl ein Schlafmangel, als auch übermäßig viel Schlaf kann sich negativ auf das Herz und das Herz – Kreislauf – System auswirken. 

Schlafmangel führt zu einer verminderten Regeneration des Herzens. Auch wenn es, im Gegensatz zum Gehirn, kaum thematisiert wird, braucht auch das Herz absolute Ruhephasen, die es nur im Schlaf bekommt. Schlafmangel begünstigt Bluthochdruck.

Aber auch ein Übermaß an Schlaf kann sich negativ auf die Herzgesundheit auswirken. Zu viel Schlaf ist meist mit zu wenig Bewegung, einer Inaktivität des Herzens und einer Schilddrüsenunterfunktion verbunden. Ein Übermaß an Schlaf begünstigt sehr häufig zu niedrigen Blutdruck.

Das absolut schlimmste, was man dem menschlichen Herzen antun kann, ist eine apruptive, massive und dauerhafte Veränderung der Schlafdauer. Darauf wird im folgenden Beitrag noch detailliert eingegangen.

2. Orthopädische Erkrankungen

Etwas, was in der Orthopädie überhaupt keine Beachtung findet, ist der Einfluss von Schlaf auf unseren Stütz- und Bewegungsapparat.

Hier kann sowohl ein massiver Überschuss an Schlaf, als auch der Schlafmangel, verheerende Auswirkungen auf den Zustand der Muskeln, Knochen, Gelenke und Knorpel haben.

Dazu kommt, dass falscher Schlaf ebenfalls Auswirkungen auf unser Nervensystem hat, was wiederum Einfluss auf den Zustand der Muskulatur im menschlichen Körper hat.

Schlafmangel führt zu einer verminderten Regeneration von Muskeln und Gelenken. Es kommt zu massiven muskulären Verspannungen und vorzeitigen Gelenkverschleiß.

Ein Übermaß an Schlaf führt zu einer Abschwächung der Muskulatur und zu Bewegungseinschränkungen, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule.

3. Psychische Erkrankungen

Der Einfluss von Schlaf auf das menschliche Gehirn wird auch in der modernen Medizin nicht geleugnet. Dennoch findet es bei der Behandlung psychischer Erkrankungen nur wenig Beachtung. 

Ein gesunder Schlaf ist notwendig für die Regeneration von Nervenzellen, die Verarbeitung der Informationen des Alltags und die Entwicklung von Intelligenz. Einen besonders hohen Stellenwert nimmt das Träumen ein.

Ein Mangel an Schlaf beeinträchtigt diese Regenerations- und Entwicklungsprozesse des Gehirns.

Ein Übermaß an Schlaf führt in der Regel zu weniger Bewegung, Antriebslosigkeit, Mangel an Kreativität und Unterforderung des Gehirns. Es steigert das Bedürfnis noch mehr schlafen zu wollen und es kommt zu einer Verminderung des Lebensglücks.

In 90 % aller Fälle, schläft der depressive Patient zu viel und der Burn Out Patient zu wenig. Am Höchstpunkt der Erschöpfung beginnt der Burn Out Patient seinen Schlafmangel zu einem massiven Schlafübermaß zu ändern.

Hierbei handelt es sich um einen fatalen Fehler, der zu einer Verschärfung der Symptomatik führt. Es kommt zu einer Abwärtsspiele, aus der man monatelang nicht wieder herauskommt.

4. Schilddrüsenerkrankungen

Schlaf zählt zu den schilddrüsenanregenden Substanzen und Faktoren.

Zu viel Schlaf begünstigt eine Schilddrüsenunterfunktion, zu wenig und falscher Schlaf eine Schilddrüsenüberfunktion.

Eine Normalisierung der Schlafdauer und eine Optimierung des Schlafes, ist bereits ein wichtiger Ansatz zur Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion.

5. Erkrankungen des Nervensystems

Falscher Schlaf kann nicht nur zu Störungen im Zentralnervensystem führen. In Kombination mit anderen Zerstörern des Nervensystems kann es auch zu massiven Beinträchtigungen im peripheren Nervensystem kommen.

Störungen im Nervensystem führen unmittelbar auch zu Beeinträchtigungen der Muskelregeneration und zu Muskelfunktionsstörungen.

6. Erschöpfungszustände

Falsche Schlafangewohnheiten, Schlafmangel, aber auch übermäßiger Schläf können zu Erschöpfungszuständen führen.

Schlafmangel reduziert alle Regenerationsprozesse im menschlichen Organismus, vor allem im Gehirn, des Herzens und der Muskulatur.

Zu viel Schlaf kann zu einer Unterfunktion der Schilddrüse führen, niedrigen Blutruck, Antriebslosigkeit und Erschöpfungssyndromen.

3. Was ist die richtige Schlafdauer?

Das allgemeine Interesse an der Erforschung von Schlaf und Traum ist vergleichsweise zu der Erforschung von Genfaktoren recht gering. Dennoch gibt es sehr viele Meinungen zu dieser Frage und es existieren Studien, die teilweise gegensätzlicher nicht sein könnten. Dabei ist die Antwort ziemlich einfach.

Der Mensch des 21. Jahrhunderts lebt permanent nach der Uhr, der Datumsangabe auf dem Smartphone und in seiner 40-50 Stundenwoche.

Um die eingangs gestellte Frage richtig zu beantworten, sollten wir der Uhr der Natur wieder mehr Beachtung schenken, nämlich dem Sonnenwendepunkt, den Mondphasen und vor allem dem Sonnenauf- und -untergang.

Tageslicht fördert die Serotoninproduktion und damit, dass wir uns wach fühlen. Die Dunkelheit fördert hingegen die Melatoninproduktion und damit, dass wir müde werden.

Mit der Entwicklung künstlichen Lichts, vor allem weißen Lichts, wird diesem Mechanismus beim modernen Menschen massiv entgegen gesteuert.

Die Werbe-, Tabak-, Musik-, Alkohol-, Erotik-, Energie- und Unterhaltungsindustrie hat das Nachtleben bewusst attraktiv gemacht, da wir nachts unbedachter mit unseren Finanzen umgehen, mehr Drogen konsumieren und sich mit unbewussteren Menschen mehr Umsätze generieren lassen.

Die optimale Schlafdauer ist stark von dem Breitengrad, der Jahreszeit und damit den Sonnenstunden abhängig.

Ich empfehle für mitteleuropäische Bürger im Sommer 6 oder 7,5 Stunden Schlaf und im Winter mindestens 7,5, aber eher 9 Stunden Schlaf.

Für Bürger nordeuropäischen Breitenkreis empfehle ich im Sommer 4,5 oder 6 Stunden Schlaf, im Winter hingegen 9, aber eher 10,5 Stunden Schlaf.

4. Regeln für einen gesunden Schlaf

1. Tag-Nacht-Rythmus beachten

Die Hauptschlafenszeit sollte immer zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang liegen.

Ich empfehle nur in Ausnahmefällen nach 23 Uhr schlafen zu gehen, da der menschliche Organismus zwischen 23 Uhr und 2 Uhr nachts seine höchste Regenerationsfähigkeit erreicht.

2. Schlafunterbrechungen vermeiden

Unnötige Schlafunterbrechungen sollten unbedingt vermieden werden. Auch bei Durchschlafproblemen sollte auf keinen Fall auf Bildschirme geschaut werden, gearbeitet oder gar geraucht werden.

Schnell treten Gewöhnungseffekte ein und man erwacht immer wieder zur selben Zeit.

Auch der sehr beliebte Schlummermodus, der häufig bereits eine halbe Stunde vor dem tatsächlichen Aufstehen eingesetzt wird, stellt eine solche Schlafunterbrechung dar.

3. Immer nach vollen Schlafphasen schlafen

Eine Schlafphase dauert 90 Minuten. Es ist denkbar ungünstig für den menschlichen Organismus, wenn der Wecker am Morgen in der Tiefschlafphase klingelt. Es empfiehlt sich daher bespielsweise 6 oder 7,5 Stunden zu schlafen.

4. Keine Mahlzeit 3-4 Stunden vor dem Schlafen

Größere Mahlzeiten vor dem Schlafen stellen Schwerstarbeit für das Verdauungssystem des menschlichen Organismus dar.

Dagegen empfiehlt es sich alle Systeme des Körpers vor dem Schlafen gehen langsam herunterzufahren, also auch keine größeren Mengen mehr zu essen.

5. Harmonisches Schlafumfeld schaffen

Ein harmonisches Schlafumfeld schafft man, indem man mögliche Störquellen entfernt.

Dazu sollten alle Lichtquellen, in der Wohnung selbst, während des Schlafs, entfernt werden. Aber auch Lichtquellen von außen, beispielsweise eine sehr helle Straßenbeleuchtung von außen, sollten bestmöglich abgeschirmt werden.

Das gleiche gilt für Straßenlärm und andere akkustische Reize in der Wohnung.

Weiterhin ist es wichtig ein komfortables Schlafumfeld zu schaffen. Darunter zählen die richtige Schlafposition, eine gute Matratze, das Kopfkissen und Bettbekleidung aus natürlichen Materialien.

6. Kein Nikotin, Coffein & Zucker vor dem Schlafen

Eine Stunde vor dem Schlafen sollte nicht mehr geraucht, kein Kaffee oder Cola getrunken und auch kein industrieller Zucker mehr verzehrt werden.

Stimulanzien aktivieren unseren Körper. Dieser Effekt ist vor dem Schlafen gehen absolut unerwünscht.

7. Richtige Schlafvorbereitung

Ganz entscheidend ist die richtige Schlafvorbereitung, also der Zeitraum etwa eine Stunde vor dem Schlafen.

Unbedingt vermieden werden sollten jegliche Art von Bildschirmen mit weißen Licht, also TV, E-Books, Smartphone, Tablet und Laptops.

Ich empfehle sogar konsequent das Smartphone bereits eine Stunde vor dem Schlafen in den Flugmodus zu versetzen, um durch Pushnachrichten gar nicht erst in die Versuchung zu kommen doch vor dem Schlafen gehen wieder zum Smartphone zu greifen.

Weiterhin sollten keine aufregenden Sachen mehr im Fernsehen geschaut werden, wie Nachrichten, Krimis und Politik Talks. Sport im anaeroben Bereich und auch negative Emotionen, wie Wut und Sorgen, sollten ebenfalls vermieden werden.

Stattdessen sollte man Räume bereits etwas abzudunkeln und auf dezentes, gelbes Licht oder Kerzenschein zurückzugreifen.

Es empfiehlt sich Bücher zu lesen, Gespräche mit dem Partner zu führen, auf die positiven Dinge des Tages zurückzublicken und bereits den nächsten Tag strukturiert zu planen.

8. Elektrosmog eliminieren

Einseitig gerichtete elektromagnetische Felder, oft als Elektrosmog bezeichnet, sind die häufigste Ursache von Schlafstörungen.

Über die Bedeutung von Elektrosmog wird in einem anderen Beitrag ausführlich berichtet.

Im Schlaf stellen Sie aber eine noch größere Gefahr für unsere Gesundheit dar. Unsere Vorfahren, die Affen, verständigten sich über einige Kilometer Entfernung mit Lauten in extrem hohen Frequenzbereichen, wenn Gefahr drohte.

Der Mensch kann diese Frequenzen gar nicht bewusst wahrnehmen. Dennoch stellen Sie eine große Bedrohung für unsere Gesundheit dar, denn sie versetzen den menschlichen Organismus in einen Angstzustand.

Eigenen Messungen von Elektrosmog mit einem Hochfrequenzmessgerät zufolge, ist der Wert, vor allem in Momenten, wenn eine Whatsapp Nachricht oder Pushnachricht empfangen wird, um ein vielfaches erhöht.

Diese Elektrosmogspitzen führen zur Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen, Schlafunterbrechungen, Störungen der Regeneration in allen Bereichen und einer verminderten Ausprägung von Intelligenz.

Vor allem für die frühkindliche Gehirnentwicklung stellt es damit eine große Bedrohung dar.

Deshalb gilt:

  • Elektronische Geräte im Standby-Modus ausschalten
  • Smartphone in den Flugmodus versetzen und in mindestens 2 Metern Entfernung ablegen
  • WLAN Router nachts ausschalten
  • Festnetztelefone nachts auf Funkstation aufbewahren, in mindestens 2 Meter Entfernung zum Schlafumfeld
  • Direkten Nachbarn alternativ selbst behandeln weiterempfehlen und über diesen Beitrag informieren, sodass diese ebenfalls den WLAN Router nachts ausstellen
  • Elektrosmogharmonisierer Hamoni kaufen, wenn trotzdem nachts fremde WLAN Netzwerke im Smartphone angezeigt werden.